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Technische Voraussetzungen und Einrichtung von RECAM: Netzwerk, iOS, Android und Router

RECAM funktioniert jetzt über WLAN oder Mobilfunk, hinter jedem Router – ohne UPnP, ohne Portfreigabe, ohne öffentliche IP. Dein Stream bleibt den ganzen Weg über Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Hier die kurze Liste, was du wirklich brauchst.

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Technische Voraussetzungen und Einrichtung von RECAM

1) Netzwerk-Anforderungen

Die Kamera funktioniert über WLAN oder Mobilfunk. Das Telefon, das als Kamera dient, braucht nur eine Internetverbindung – Heim-WLAN, Büro-WLAN oder Mobilfunk (4G/5G). WLAN bleibt für Stabilität und Akkulaufzeit empfehlenswert, ist aber nicht mehr erforderlich. Jedes iPhone 8 und neuer — hier erfährst du, warum funktioniert als Kameragerät, und ebenso jedes Android-Handy oder -Tablet mit Android 7.0 oder höher.

  • Im WLAN: Nutze eine stabile 2,4-GHz- oder 5-GHz-SSID mit gutem Signal am Standort der Kamera.
  • Vermeide Gastnetzwerke, die Clients isolieren, WPA2-Enterprise-Portale oder Hotspots mit aggressiven Captive Portals.
  • Auch das Anzeigegerät kann im WLAN oder Mobilfunk sein – RECAM verbindet beide so oder so.

2) Internet und Erreichbarkeit

Es funktioniert einfach, mit jeder Verbindung. RECAM speichert keine Videos in der Cloud und lässt seine KI auf dem Gerät laufen. Für die Fernansicht brauchen beide RECAM-Geräte nur Internet – und RECAM findet automatisch den besten Weg dazwischen. Dein Video ist Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Kann dein Netzwerk keine direkte Verbindung herstellen, leitet ein blindes Relay den verschlüsselten Stream weiter – es kann ihn niemals lesen, speichern oder ansehen.

RECAM versucht drei Wege, in dieser Reihenfolge:

  • Gleiches Netzwerk: Sind Kamera und Anzeigegerät im selben WLAN, verbinden sie sich direkt über dein LAN.
  • Direktes Peer-to-Peer: Über das Internet verbindet RECAM deine beiden Geräte direkt, wann immer das Netzwerk es zulässt.
  • Blindes Relay (Fallback): Über Mobilfunk, hinter CGNAT oder hinter einem Router ohne UPnP leitet das verschlüsselte blinde Relay deinen Stream weiter – so funktioniert die Fernansicht trotzdem.

Optionale Optimierungen (schön zu haben, nie erforderlich):

  • Öffentliche IP: Eine öffentliche IPv4 (oder ein korrekt geroutetes IPv6) hilft RECAM, einen vollständig direkten Weg aufzubauen. Hinter CGNAT? Kein Problem – das blinde Relay übernimmt das.
  • UPnP/IGD oder manuelle Portfreigabe: Wenn du UPnP aktivierst oder die Ports weiterleitest, die RECAM in der App anzeigt, kann RECAM eine direkte Verbindung bevorzugen. Lässt du es weg, übernimmt automatisch das Relay.
  • Hinweis zu Double NAT: Hast du ein Modem und einen separaten Router und willst den direkten Weg, stelle sicher, dass nur eines davon NAT macht, oder setze das Modem in den Bridge-Modus.

Kurz gesagt: Die Fernansicht funktioniert jetzt über WLAN oder Mobilfunk, hinter jedem Router – ohne öffentliche IP, ohne UPnP, ohne Portfreigabe. Ein direkter Weg ist schneller, wenn dein Netzwerk ihn zulässt; sonst leitet das verschlüsselte blinde Relay deinen Stream weiter.

3) iOS, macOS, Android und Gerätekompatibilität

Jedes Gerät muss das Minimum seiner eigenen Plattform erfüllen: iOS 16.3 / iPadOS 16 oder höher, macOS 13 oder höher, oder Android 7.0 oder höher. Bitte prüfe die Systemversion auf jedem Gerät und aktualisiere bei Bedarf. Du kannst die Plattformen frei mischen — eine Android-Kamera mit einem iPhone als Empfänger, oder andersherum.

  • Version prüfen (iPhone/iPad): Einstellungen → Allgemein → Info. Such nach der iOS- oder iPadOS-Version.
  • Bei Bedarf aktualisieren (iPhone/iPad): Einstellungen → Allgemein → Softwareupdate.
  • Version prüfen (Mac): Apple-Menü → Über diesen Mac. RECAM braucht macOS 13 Ventura oder neuer, auf einem Mac mit Apple Chip oder Intel-Prozessor. Für die Integrationskamera (dein iPhone als Kamera des Mac) braucht RECAM macOS 14 oder neuer, auch wenn macOS 13 die Funktion schon mitbringt.
  • Bei Bedarf aktualisieren (Mac): Systemeinstellungen → Allgemein → Softwareupdate.
  • Version prüfen (Android): Einstellungen → Über das Telefon → Android-Version. RECAM braucht Android 7.0 oder höher – auf einem Handy oder einem Tablet.
  • Kompatible Modelle ansehen: Apples Liste der unterstützten Geräte für iOS 16 und iPadOS 16 findest du hier.

Ein Mac als Kamera

  • Lass den Deckel eines MacBook offen. Zuklappen schickt den Mac in den Ruhezustand, und ein Mac im Ruhezustand filmt nichts.
  • Lass ihn am Strom. RECAM hält den Mac wach, solange er streamt; der Bildschirm darf ausgehen.
  • Er läuft über die Menüleiste. Schließ das Fenster, und er behält den Raum weiter im Blick; das RECAM-Symbol in der Menüleiste zeigt das an, und dort stoppst du die Kamera auch.
  • Schalte „RECAM beim Anmelden öffnen“ ein. Ein Mac, den du für diesen Zweck behältst, ist nach einem Neustart und der Anmeldung wieder Kamera.
  • Die Bildqualität hängt von der Kamera ab. Eingebaute Kamera, USB-Webcam oder iPhone per Integrationskamera: bis zu 1080p bei 30 fps, wenn die Webcam das kann.
  • Keine eingebaute Kamera? Ein Mac mini, Mac Studio oder Mac Pro braucht eine USB-Webcam oder ein iPhone per Integrationskamera (macOS 14+).
  • Immer nur eine Rolle. Ein Mac schaut zu oder wird beobachtet; Rolle wechseln … ändert das.

Schnelle Checkliste

  • 📱 Jedes Gerät erfüllt das Minimum seiner Plattform — iOS 16.3+ / iPadOS 16+ oder Android 7.0+ (bei Bedarf aktualisieren).
  • 💻 Ein Mac läuft mit macOS 13+ (Integrationskamera: macOS 14+). Als Kamera: am Strom, Deckel offen.
  • 📶 Jedes Gerät hat Internet — WLAN oder Mobilfunk. Für die Kamera ist WLAN empfehlenswert (Stabilität und Akku).
  • 🌐 Optional: Eine öffentliche IP (kein CGNAT) hilft RECAM, einen vollständig direkten Weg zu nutzen. Nicht erforderlich – das blinde Relay deckt CGNAT ab.
  • 🛠️ Optional: Aktiviere UPnP/IGD oder leite Ports manuell weiter, um eine direkte Verbindung zu bevorzugen. Nicht erforderlich.
  • 🔒 Optional: Willst du den direkten Weg, stelle sicher, dass dein Modem/Router kein Double NAT verursacht.

Gute Nachricht: Selbst wenn dein Internetanbieter CGNAT verwendet oder dein Router keine Ports weiterleitet, funktioniert die Fernansicht trotzdem – das verschlüsselte blinde Relay leitet deinen Stream automatisch weiter.

FAQ

Brauche ich eine öffentliche IP-Adresse, um RECAM aus der Ferne zu nutzen?

Nein. RECAM erreicht deine Kamera selbst über Mobilfunk oder hinter CGNAT und Routern ohne UPnP. Dein Video ist Ende-zu-Ende-verschlüsselt; kann dein Netzwerk keine direkte Verbindung herstellen, leitet ein blindes Relay den verschlüsselten Stream weiter – es kann ihn niemals lesen, speichern oder ansehen. Eine öffentliche IP, UPnP oder Portfreigabe ermöglicht nur einen vollständig direkten Weg – eine optionale Optimierung, keine Voraussetzung.

Was, wenn mein Internetanbieter CGNAT verwendet?

Du bist abgesichert. CGNAT verhindert direkte eingehende Verbindungen, deshalb wechselt RECAM auf sein verschlüsseltes blindes Relay, das deinen Stream weiterleitet, ohne ihn jemals lesen zu können. Wenn du für geringere Latenz lieber den vollständig direkten Weg möchtest, kannst du deinen Internetanbieter nach einer öffentlichen IPv4 oder einer „Ohne-CGNAT“-Option fragen – das ist aber optional.

Muss ich UPnP aktivieren?

Nein. UPnP/IGD (oder manuelle Portfreigabe) hilft RECAM nur, eine direkte Verbindung zu bevorzugen. Lässt du es ausgeschaltet, leitet das verschlüsselte blinde Relay deinen Stream automatisch weiter – die Fernansicht funktioniert trotzdem.

Kann die Kamera Mobilfunk statt WLAN nutzen?

Ja. Das Kameragerät kann jetzt über Mobilfunk (4G/5G) laufen – das blinde Relay macht es erreichbar. WLAN bleibt für Stabilität und Akkulaufzeit empfehlenswert, ist aber nicht mehr erforderlich. Auch das Anzeigegerät kann über WLAN oder Mobilfunk verbunden sein.

Welche iPhone-, Mac- und Android-Geräte funktionieren?

Jedes iPhone oder iPad mit iOS 16.3 bzw. iPadOS 16 oder höher, jeder Mac mit macOS 13 Ventura oder neuer, mit Apple Chip oder Intel-Prozessor (für die Integrationskamera braucht RECAM macOS 14), und jedes Android-Handy oder -Tablet mit Android 7.0 oder höher. Sowohl das Kameragerät als auch das Anzeigegerät müssen das Minimum ihrer jeweiligen Plattform erfüllen. Ein Mac ohne eingebaute Kamera braucht eine USB-Webcam, um den QR-Code zum Koppeln zu scannen. Auf dem iPhone findest du deine Version unter Einstellungen → Allgemein → Info und aktualisierst über Einstellungen → Allgemein → Softwareupdate; auf dem Mac unter Apple-Menü → Über diesen Mac.